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Euer gemeinsames Fotoshooting mit Dir selbst, Deinem Partner oder Deiner Familie steht an und ganz spontan stellt sich im Eifer des Gefechts die Frage: Was ziehe ich als Fotoshooting-Outfit an? Worauf muss ich beim Fotoshooting-Outfit achten? Ein paar Tipps und Tricks gibt es, wie Ihr Euch auch bei einem privaten Fotoshoot ankleiden solltest. Und genau diese Tipps fürs richtige Outfit beim Shooting findet Ihr hier in diesem Blog-Beitrag! Euer gemeinsames Fotoshooting mit Dir selbst, Deinem Partner oder Deiner Familie steht an und ganz spontan stellt sich im Eifer des Gefechts die Frage: Was ziehe ich als Fotoshooting-Outfit an? Worauf muss ich beim Fotoshooting-Outfit achten? Ein paar Tipps und Tricks gibt es, wie Ihr Euch auch bei einem privaten Fotoshoot ankleiden solltest. Und genau diese Tipps fürs richtige Outfit beim Shooting findet Ihr hier in diesem Blog-Beitrag!

1. Privat-Shooting vs. Profi-Modell-Shooting

In erster Linie ist eines sicher: Wir sprechen von einem privaten, familiären und persönlichen Fotoshooting. Ihr seid keine Profi-Modelle, die in jedem Fummel perfekt aussehen müssen und das Kleidungsstück repräsentieren, als wäre es ihr eigenes. Das ist ihr Job und es ist ein schwerer Job. Ihr aber habt das Vergnügen, ein herrlich natürliches und ganz privates Fotoshooting zu erleben – für Erinnerungen an Euch und Eure Zeit. Es geht darum, dass Ihr Euch selbst präsentiert, nicht, dass ihr irgendetwas verkauft, schon gar nicht etwas, das Ihr nicht seid. Macht Euch das bewusst, denn der einzige Profi-Job, den es zu vergeben gilt, ist der Job für mich als professioneller Fotograf für Euer Shooting.

2. Im Fotoshooting-Outfit wohlfühlen – Was heißt das?

Überall kann man lesen und hören, dass man sich in seinem Outfit fürs Privat-Shooting wohlfühlen soll. Nun ja, was heißt das aber ganz genau? Heißt das, ich kann in Jogginghose und dem Lieblingsshirt auftauchen, das auch Omi mittlerweile aufgegeben hat zu flicken? Ohne Frage ist das ein Outfit, in dem Ihr Euch daheim pudelwohl fühlt. In jedem Fall aber ist das auch ein Outfit, in dem Ihr Euch bei einem Fotoshoot nicht wohlfühlen werdet. Ihr braucht es Euch nur einmal ernsthaft vorstellen, dann versteht Ihr, was gemeint ist.
Das bedeutet aber nicht, dass Ihr im Business-Outfit zum Shooting erscheinen sollt. Denn in den meisten Fällen ist das kein Fotoshooting-Outfit, in dem Ihr Euch wohlfühlt, sondern höchstens kompetent. Kompetenz ist definitiv fürs Berufsleben wichtig und kann auf Bewerbungsfotos Wunder wirken, aber bewerben wollt Ihr Euch mit unseren Fotos ja nicht. Hoffe ich jedenfalls.
Es ist also wichtig, dass Eure Wahl auf das richtige Outfit neben den folgenden Faktoren den wichtigsten betrifft: Fühlt Euch wohl, weil es Eure Lieblingsklamotten im Privatbereich sind. Wenn Ihr ständig zubbeln müsst, die Hose nicht richtig sitzt oder Euch das Shirt ein Ticken zu lang erscheint, dann fühlt Ihr Euch nicht wohl. Und genau das sieht man auf allen Fotos: die Unsicherheit, die Bewegung und auch der Gedanke, der ganz woanders ist als bei der Freude, die Ihr bei Eurem Shoot erleben sollt. Zieht Euch also so an, wie Ihr Euch privat wohlfühlt, weil Ihr Euch so gerne der Welt zeigt. Seht das Familienshooting als gemeinsamen Ausflug, den Ihr zusammen genießen und erleben möchtet. Das ist das Gefühl, das auch Euer Outfit vermitteln soll. 

3. Passt das Outfit ans Shooting an

Wir sprechen vor unserem Treffen ausführlich, was Euch für Euer privates Familienshooting wichtig ist. Ihr möchtet die Einschulung shooten, die gesamte Familie, den Familienzuwachs oder einfach Euch als Paar für wunderschöne Erinnerungen. Es gibt also immer einen Grund fürs Hauptmotiv und der seid Ihr. Vielleicht habt Ihr eine besondere Kulisse, vor der Ihr shooten möchtet. Das kann draußen im Wald sein, bei einem Lost Place, im Garten, bei Euch zuhause oder an einem Ort, der Euch besonders wichtig ist. All diese Orte haben Eigenheiten, an die Ihr Euch anpassen könnt. Dass ein Cocktail-Kleid auf der Bergwanderung sicherlich interessant wäre, aber doch nicht ins Ambiente passt, ist nur eines von vielen Beispielen. Natürlich gilt das nicht, wenn es absichtlich genauso sein soll. In der Fotografie sind wir frei, aber genau deswegen sprechen wir darüber. Wählt Euer Outfit also ganz bewusst in Bezug auf die Location, an der wir die Bilder machen. 

4. Farbabstimmung vs. Partnerlook

Es gibt natürlich ein paar No-Gos fürs Fotoshooting, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Beispielsweise solltet Ihr nicht im Partnerlook fotografieren. Teenies würden dazu wohl sagen: „Hey man, das ist voll 90er“. Ihr möchtet natürliche Bilder an Eurer Lieblingslocation, dann solltet Ihr auch ganz natürlich davon ausgehen, dass ihr im wahren Leben nicht ständig in gleicher Kleidung lebt. Natürlich ist es wichtig, dass Ihr die Farben aufeinander abstimmt, damit die Bilder harmonisch werden. Das Abstimmen der Farben bedeutet aber nicht, dass alle gleichfarbig sind, sondern nur, dass Ihr nicht gerade Knallrot mit Pink mixt. Wenn wir in der Natur fotografieren, sind beispielsweise natürliche Farben ideal. Bei Einschulungsfotos darf es aber auch gerne bunter zugehen.

5. Welche Muster und Motive beim Shooting-Outfit?

Versucht im besten Fall auf großgemusterte Motive und Logos zu verzichten, wenn wir ein Familienshooting planen. Ihr möchtet Euch repräsentieren und nicht die Marke Eures Shirts. Logos und Schriftzüge auf dem Fotoshooting-Outfit lenken von Euch ab und unterdrücken die Harmonie der Bilder, weil man sich beim Betrachten nur darauf konzentriert.
Versucht auch, auf stark gemusterte Kleidung beim Shooting zu verzichten. Vor allem enge Karos und Streifen oder Dots (Punkte) können auf Bildern stark irritieren. Vor allem dann, wenn alle Teilnehmer Muster oder gar unterschiedliche Muster tragen. Seid Ihr mehrere Personen, dann können wenige, nicht zu klein gemusterte Muster durchaus dabei sein, aber Ihr solltet, wenn möglich, auf sie verzichten.
Anders sieht es bei der Materialbeschaffenheit aus. Ein einfarbiger Strickpullover kann durchaus sehr interessante Muster zeigen, ohne gemustert zu sein. Es sind die natürlichen Musterungen des Materials, die interessante Möglichkeiten schaffen, ohne aufgedruckt zu sein.  

6. Fotoshooting-Outfit: Schwarz oder Weiß, hell oder dunkel?

Auch die Frage nach der Intensität der Farben kann durchaus nach Location und Jahreszeit ausgewählt werden. Fröhlich helle Farben passen in den Frühling, auf Weiß sollte in Schneezeiten verzichtet werden und grelle Farben können Fotos unruhig werden lassen. Verlasst Euch ein bisschen auf die Harmonie des Gesamtbilds und wählt daher situationsbedingt aus. Sprecht Euch allerdings ab, damit die Farben zusammenpassen und sich nicht gegenseitig stören.
Es ist auch hilfreich, beispielsweise kein Grau zu tragen, wenn Ihr graumeliertes Haar habt, da Euch diese Farbwahl blass erscheinen lässt. Auch kann rötliche, pinke oder orangefarbene Kleidung bei roten Haaren stechend wirken. Wer blond ist, sollte auf Senffarben und Neongelb verzichten. Aber in der Regel sind das Tipps, die Ihr schon aus dem Alltag kennt.
Praxistipp: Möchtet Ihr ein schwarzes Fotoshooting-Outfit tragen, weil sie einfach zu Euch gehört, dann fusselt diese noch einmal ab. Auf Schwarz sieht man fast jedes Staubkorn, daher ist ein Fusselroller oder eine Kleiderbürste keine schlechte Idee.  

7. Styling fürs Privatshooting

Da wir ein sehr authentisches Bild von Euch fotografieren möchten, solltet Ihr auch natürlich sein, wie Ihr es auch sonst seid. Ihr braucht nicht extra eine Hochzeitsfrisur kreieren lassen oder Euch übertrieben stark schminken, um natürlich schön zu sein. Natürlich ist es hilfreich, neutrales Puder fürs Gesicht zu verwenden, damit der Ganz auf den Bildern verringert wird. Vor allem in wärmeren Jahreszeiten, aber auch aufgrund der Aufregung, kann es schnell zu ein paar Schweißperlen kommen.
Nehmt daher das Puder (für alle Teilnehmer, auch die männlichen) mit und vielleicht ein Tuch zum Trockentupfen. Aber auch hier gilt der Wohlfühlfaktor: Wenn Ihr viel Schminke nicht gewohnt seid oder auch wenig, dann wird die Unsicherheit auf den Bildern deutlich. Seid daher natürlich und es läuft wie von allein. Den Rest mache ich als Euer Profi-Fotograf.
Kleiner Tipp: Wenn es windet, dann könnt Ihr etwas (mehr) Haarspray verwenden, dann fliegen die Haare nicht davon. 

8. Fotoshooting-Outfit – Tipps speziell für Frauen, Männer und Kinder

Denkt daran, dass Ihr unter heller oder gar weißer Kleidung keine dunkle Unterwäsche tragt. Diese zeichnet sich generell durch und wird auch auf Fotos sehr schnell deutlich.
Für die Herren gilt an dieser Stelle, dass unter weißen Hemden ein Unterhemd getragen werden sollte, wenn es sehr transparent ist.
Weiterhin solltet Ihr für Euer Outfit auch die Schuhe miteinrechnen. Für die Damenwelt gilt: Mit höheren Absätzen streckt Ihr das Bein, aber wenn Ihr im Alltag keine hohen Absätze tragt, dann braucht Ihr das auch nicht fürs Shooting tun. Solltet Ihr High Heels lieben und wir draußen fotografieren, empfehle ich Wechselschuhe für den Weg zur Location.
Fotografieren wir gemeinsam draußen mit Kindern, dann ist es wichtig, dass Ihr Wechselkleidung für die Kids mitnehmt. Die Erfahrung zeigt, dass sie am entspanntesten beim Shooting sind, wenn sie rumtollen dürfen. Beim Rumtollen passiert aber schnell mal ein Grasfleck. Mit Wechselkleidung bleiben alle entspannter. 

9. Was richtig gut beim Shooting kommt

Nebst dem Wohlfühlfaktor mag ich Euch natürlich auch verraten, welche Stoffe oder Details auf Fotos wirklich gut zur Geltung kommen. Aber greift nur auf diese zurück, wenn sie für Euch authentisch sind, damit Ihr Euch im Outfit auch wohlfühlen könnt:

  • Fließende Textilien machen richtig gute Effekte und wallende Kleidungsstücke können auch im Shooting super eingesetzt werden.
  • Je nach Location könnt Ihr Accessoires mitnehmen: stylische Regenschirme/Sonnenschirme, einen bunten Ball, die Schultüte, einen Spazierstock, Hut, einen Schal oder sonstige Accessoires, die zu Euch passen
  • Natürliche Materialien in natürlichen Farben sind ein großes Highlight auf vielen Aufnahmen. Hierunter zählt für die Kleiderwahl vor allem: Wolle, Seide, Leder oder Leinen.

10. Tipps für den Shootingtag

Nehmt alles aus den Hosentaschen, das Ihr normalerweise bei Euch tragt: Schlüssel, Smartphone, Taschentuchpäckchen, Minzbonbon-Schachteln usw. Sie drücken sich durch die Kleidung, was sich auf den Bildern nicht so gut macht.
Wenn Ihr Euch in Bezug auf Euer Outfit nicht ganz sicher seid, dann nehmt doch einfach zwei oder drei mit. Es ist in der Regel auch draußen möglich, irgendwo ein Plätzchen zu finden, an dem Ihr Euch noch mal kurz umziehen könnt.
Noch einmal übersichtlich, was oben schon erwähnt ist: Es ist nicht schlecht, neutrales Puder mitzunehmen, ein Hand- oder Stofftaschentuch für Schweißperlen, ebenso wie einen Fusselroller, Wechselkleidung oder Wechselschuhe und einen Kamm, wenn Ihr das Haarspray bei windiger Atmosphäre vergessen habt.  

Fazit: Fotoshooting-Outfit fürs Familien-Shooting

Ganz klar ist: Fühlt Euch wohl in Eurem Fotoshooting-Outfit. Berücksichtigt dabei einfach ein paar kleine Regeln, wie unifarbene, unbedruckte Kleidung, natürliche Materialmuster anstelle von Logos und die Harmonie der Farben untereinander und in Bezug auf die Location. Dann wird alles super laufen und wir schießen gemeinsam richtig schöne Erinnerungsfotos für Euer Album. Sollte sich eine Frage hier nicht geklärt haben, dann sprecht mich doch einfach darauf an. Als Euer persönlicher Familienfotograf stehe ich Euch für alle Fragen immer zur Seite!